Titelbild Brücke
Titelbild Brücke
 

Berichte

Hier berichten wir über die neuesten Aktivitäten unseres Vereins sowie über verschiedene Erfahrungen rund um deutsch-italienische Kontakte.

Umberto Eco (© FOTO PEPÉ Torino)

Unser Lesemarathon zu Ehren von Umberto Eco war ein voller Erfolg.

 

Leserinnen und Leser haben mit viel Begeisterung für den Autor dessen Text lebendig werden lassen. Für die Zuhörerinnen und Zuhörer war es ein Genuss. Rund 70 Gäste konnten wir begrüßen.
Auch die Eigenkompositionen von Jens Barabasch und Alessio Nocita im Stile der Renaissance fanden großen Anklang.

Dank des engagierten Einsatzes unseres DIG-Vorstandes (am Tag des Internationalen Frauentags betone ich: fast ausschließlich Frauen) und unserer DIG-Mitglieder Chiara de Manzini Himmrich und Rita Marcon-Grothausmann (VDIG-Präsidentin) verlief die Organisation wie ein Uhrwerk. In diesem Zusammenhang auch besten Dank Herrn Markus Toderic vom SchifffahrtMuseum, mit dem wir in Kooperation die Lesung veranstaltet haben.

Hier der RP-Artikel vom 8.3.17:

RP-Artikel vom 8.3.17.

NEUJAHRSEMPFANG UNSERER DIG

 

im Schlösser Quartier Bohème in der Düsseldorfer Altstadt.

Bei bester Stimmung, unterhaltsamen Gesprächen und einem tollen Buffet mit großer Auswahl blickten wir mit Zuversicht ins Neue Jahr. Kultur überwindet Grenzen und verbindet Menschen, dessen sind wir uns gewiss.

Höhepunkte im Programm der ersten Jahreshälfte sind im März das Eco-Lesemarathon und das Jubiläum der "Römischen Verträge". Zu beiden Veranstaltungen werden wir in Kürze Details zum Ablauf bekannt geben.

Der missverstandene Künstler-Imperator

 

Die DIG besuchte die Trierer Ausstellungen:

Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann

 

Es war eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele. Der Kampf zwischen Genie und Wahnsinn in einer Brust, nämlich der des römischen Kaisers Nero, der selbst im Tod sich noch missverstanden fühlte: "Welch ein großer Künstler stirbt mit mir!"

„Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann“ lautet der Titel der Trierer Ausstellungen, die in drei Museen versuchen, den Künstler-Imperator den Besuchern verständlich zu machen. Einer Gruppe unserer DIG hatte sich mit der Bahn auf den Weg gemacht, wobei das Reisen entlang der Mosel schon ein Erlebnis durch eine herrliche Landschaft war. Trier selbst hat dann alle in seinen Bann geschlagen mit seiner traditionsreichen Altstadt, seinem Stadtschloss, den konstantinischen Kaiseranlagen sowie dem Dom mit seiner 1700jährigen Geschichte. Stolz ist man, die älteste Römerstadt in Deutschland zu sein. Die Gründung liegt in vorchristlicher Zeit.

Neben dem Kulturprogramm gehörten ein gemeinsames Abendessen und ein Stadtbummel zum Besuch in Trier. Dabei nahmen sich einige Zeit an einer Domführung teilzunehmen oder Karl Marx’ Geburtshaus zu besichtigen. In Erinnerung bleiben zwei Dinge: einmal lohnt eine Reise nach Trier gleichsam als Eintauchen in über 2000 Jahre deutsche Geschichte und zum anderen hat sich bestätigt, dass Reisen verbindet und den Zusammenhalt in unserer DIG stärkt.

E quindi uscimmo a riveder le stelle

Besuch in der Dante-Stadt Langenberg/Velbert

 

In einer kleinen Gruppe hat sich unsere DIG auf den Weg nach Langenberg im Bergischen gemacht, einst weltbekannt und reich durch die Seidenproduktion, um das Dante-Zimmer im dortigen Bücherhaus zu besuchen. Isolde Marx als Vorsitzende des Vereins „Bücherstadt Langenberg“ führte uns durch den historischen Ort und holte ihre Danteschätze aus dem Banktresor: Die Göttliche Komödie in Ausgaben aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Ehrfurcht war angesagt und Staunen über die prächtigen Druckwerke. Dennoch durften wir in den Folianten blättern und uns auch an den herrlichen Illustrationen einzelner Szenen erfreuen, die Dantes Höllen- und Paradiesbeschreibung bildlich vor Augen führten. Am Schluss verewigten wir uns im Besucherbuch mit der Zeile: „E quindi uscimmo a riveder le stelle“ (Inferno XXXIV, 139). Dieses Erlebnis wünschen wir jedem Komödien-Leser.

Europatag 2016/Geisel Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel mit Inge Siehl, Edith Czaja und Helene Grecu (v.l.).

Unsere DIG auf dem Europatag 2016 in Düsseldorf

 

Der Europatag 2016 im Düsseldorfer Rasthaus brachte unsere DIG mit vielen Besuchern ins Gespräch. Auch unser Oberbürgermeister Thomas Geisel schaute vorbei. Er freute sich besonders über die Grüße seines Kollegen aus Palermo, Leoluca Orlando, den wir kürzlich in Sizilien besucht haben.

Ebenfalls der Italienische Generalkonsul Emilio Lolli kam zu unserem Stand auf dem Europatag. Er wird auch Gast sein bei unserer Gedenkfeier anlässlich des 300. Todestags von Jan Wellem im Ibachsaal des Stadtmuseums, zu der wir am 11. Juni ab 14.30 Uhr in Kooperation mit dem Museum einladen.

 

Über Europa informiert die Stadt Düsseldorf auf dieser Seite: EUROPAANGELEGENHEITEN

Der wiedergewählte Vorstand (v.l.): Edith Czaja, Robert Himmrich, Helene Grecu und Anita Mroß.

Vorstand der DIG Düsseldorf ohne Gegenstimmen wiedergewählt

 

Der Vorstand unserer DIG wurde einstimmig, nur mit der Enthaltung der Betroffen, wiedergewählt. Für die nächsten beiden Jahre bleiben also im Amt:

  1. Robert Himmrich, Präsident,
  2. Edith Czaja, Vizepräsidentin,
  3. Anita Mross, Schatzmeisterin,
  4. Helen Grecu, Sprachzirkel

Zusätzlich in den Vorstand wurden als Beisitzerinnen gewählt:

  1. Inge Siehl
  2. Marlies Zielke

Die Aufgaben als Kassenprüferin und -prüfer übernehmen:

  1. Andrea Schopen
  2. Hartmut Wulffert

Hier der Rechenschaftsbericht des Präsidenten Robert Himmrich als pdf-Datei:

Rechenschaftsbericht des Präsidenten der DIG Düsseldorf 2016
Rechenschaftsbericht JVH 2016.pdf
PDF-Dokument [62.1 KB]
Villa Niscemi DIG-Reisegruppe im Amtssitz des Oberbürgermeisters Leoluca Orlando.

DIG-Sizilienreise und Besuch bei Palermos Oberbürgermeister Orlando

 

Unsere DIG-Reisegruppe hat Sizilien mit seiner Hauptstadt Palermo besucht. In der Villa Nescemi, dem Amtssitz des Oberbürgermeisters, wurden wir von  Leoluca Orlando empfangen. Dr. Alessandro Pinto, Vorstandsmitglied der Künstlergruppe Düsseldorf – Palermo, zeigte uns das neue Domizil, das in kürze den Künstlern übergeben werden soll.

In der Fotogalerie Impressionen vom Besuch in Segesta, der Capella Palatina, auf der Insel Murzia mit der berühmten Statue, die Waschstelle in Cefalù, in San Giovanni degli Erremiti in Palermo sowie Normanenpalast, bei einer Weinprobe im Landesinneren und beim Besuch von Erice. Besonders beeindruckend die Führung durch das Anti-Mafia-Museum in Corleone mit den Akten des bedeutenden Maxi-Prosses in den 1990er Jahren.

Die Oberbürgermeister von Düsseldorf und Palermo, Thomas Geisel und Leoluca Orlando (v.l.), zeigen stolz die frisch unterzeichneten Partnerschaftsurkunden. Foto: WDR

Städtepartnerschaft Düsseldorf – Palermo besiegelt

 

Palermo und Düsseldorf sind nun offiziell durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Am Do., 10. März 2016, stimmte der Rat der Landeshauptstadt dem Vertrag zu (Einzelheiten s. pdf-Datei unten).

 

Heute nun kam von Palermos Oberbürgermeister Dr. Leoluca Orlando die Zusage, unsere Reisegruppe am 7. April in seinem Amtssitz zu empfangen. In seiner Email schreibt er in Bezugnahme auf den Festakt im Rathaus Düsseldorf zur Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags:

 

Carissimo,

ieri abbiamo vissuto una bella giornata.

Sarà un piacere incontrarci ancora ai primi di aprile a Palermo.

Un cordiale arrivederci

Luca Orlando

 

Natürlich freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen mit OB Orlando und hoffen, durch die Reise unserer DIG nach Sizilien einen Beitrag zur Belebung der neuen Städtepartnerschaft zu leisten.

Treffen werden wir uns auch mit Dr. Alessandro Pinto, der die „Künstlergruppe Düsseldorf – Palermo“ in der Hauptstadt Siziliens vertritt. Dort in den Cantieri Culturali alla Zisa, die wir besichtigen werden, wird der Verein sein Domizil beziehen.

 

Hier der Bericht von Radio Colonia/WDR

Städtepartnerschaft D - P Düsseldorfs OB Geisel (vorne l.) überreicht seinem Palermitaner Amtskollegen Orlando die Flagge der NRW-Landeshauptstadt.

Städtepartnerschaft Düsseldorf - Palermo:
Zum 1. Jubiläum zieren nun auch Hinweisschilder die Einfahrten zur NRW-Landeshauptstadt. Vor einem Jahr hatte der Düsseldorfer Stadtrat in Anwesenheit von Palermos Oberbürgermeister Leoluca Orlando der Städtepartnerschaft zugestimmt.

Düsseldorfer Rat stimmt Städtepartnerschaft mit Palermo zu.
Düsseldorfer Rat stimmt Städtepartner[...]
PDF-Dokument [117.9 KB]
Städtepartnerschaft: OB Geisel unterzeichnet Abkommen mit Palermo
Palermo.pdf
PDF-Dokument [111.8 KB]
v.l.: Direktor des Goethe-Museums, Prof. Dr. Christof Wingertszahn, Dr. Manfred Beilharz, Artist Director of Theatre, Direktor des IIC Köln, Dr. Lucio Izzo, Präsidentin der VDIG, Rita Marcon und Präsident der DIG Düsseldorf, Robert Himmrich.

Düsseldorf feierte Goethes Italienische Reise

 

Welch ein Zauber geht noch nach 200 Jahren von Goethes Italiensicher Reise aus! Unser in Kooperation mit dem Goethe-Museum Düsseldorf und der Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung veranstaltetes Lesemarathon „Düsseldorf liest Goethes Italienische Reise“ sorgte am 3. März für ein volles Haus im Schloss Jägerhof.

 

Mittags eröffnete Museumsdirektor Prof. Dr. Christof Wingertszahn den Lesereigen. Der Schirmherr des Lesemarathons, Dr. Lucio Izzo, Direktor des Italienischen Kulturinstituts Köln, und die Präsidentin unseres Dachverbandes VDIG, Rita Marcon Grothausmann, sowie unser DIG-Präsident Robert Himmrich sprachen Grußworte. Bis in den Abend lasen ununterbrochen Goethe-Freundinnen und -Freunde ihre Lieblingstexte vor einem stets gefüllten Schlosssaal, hervorragend moderiert von unserem Mitglied Inge Siehl und der Vizedirektorin des Museums, Frau Dr. Heike Spies sowie Prof. Wingertszahn. Neben den vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt beteiligten sich Verantwortliche aus Kultur und Politik. Zum Abschluss der Lesungen trug der italienische Generalkonsul Emilio Lolli Gothes Beschreibung seiner Heimatstadt Bologna vor und unser Oberbürgermeister Thomas Geisel führte uns die teils ironische Beschreibung des Rosalia-Festes, der Schutzpatronin Palermos, lebendig vor Augen. Dies war ein guter Anknüpfungspunkt für die am 10. März unterzeichnete Städtepartnerschaft Düsseldorf - Palermo seitens des hiesigen 0berbürgermeisters und seines palermitanischen Amtskollegen Leoluca Orlando (nähere Einzelheiten s.oben: Städtepartnerschaft Düsseldorf – Palermo besiegelt).

 

Goethe hat durch seine Italienbeschreibung das Fundament für die deutsch-italienische Freundschaft gelegt, ob sie im heute rauen politischen Klima überdauert, dies wurde am Abend in einer Podiumsdiskussion ausgelotet. Moderiert von Dr. Luciana Mella, WDR-Journalistin, äußerten sich Renzo Brizzi, Journalist, Michael Kortländer, Künstler und Vorsitzender des Künstlervereins Düsseldorf - Palermo, Dr. Eckhart Petzold, Vorsitzender von mercurio, Giuseppe Saitta, Ratsherr, sowie Prof. Dr. Sieglinde  Borvitz, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

 

Zum Abschluss unseres Goethe-Lesetages unterhielten sich noch viele Gäste bei heiterer Stimmung, bei Pizza und Wein bis in den späten Abend, den unsere Vizepräsidentin Edith Czaja zur Freude aller bestens gemanagt hat; mitgeholfen haben bei Vorbereitung und Durchführung ebenso die Vorstandsmitglieder Anita Mross und Helene Grecu.

 

Binationaler Lesetag

 

Der Goethe-Lesetages in Düsseldorf stand in einem großen Rahmen: Unser Dachverband VDIG organisierte mit den Partnergesellschaften in Deutschland und Italien am gleichen Tag Lesungen. Hier ein Rückblick auf die von unzähligen Menschen mit viel persönlichem Einsatz ermöglichten Veranstaltungen: Goethe-Lesemarathon_2016, die unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Italienischen Republik standen.

Eindrücke vom Lesetage im Goethe-Museum

Grußwort Direktor des ICC, Dr. Lucio Izzo, Schirmherr des Lesemarathons
Saluto Goethe Lucio Izzo.pdf
PDF-Dokument [137.6 KB]
Grußwort VDIG-Präsidentin Rita Marcon-Grothausmann
Grußwort Rita Marcon.pdf
PDF-Dokument [28.2 KB]
Grußwort DIG-Präsident Düsseldorf, Robert Himmrich
Grußwort Himmrich.pdf
PDF-Dokument [32.2 KB]
Bericht Goethe-Lesemarathon auf Seite 22
Newsletter Goethe-Gesellschaft in Weimar[...]
PDF-Dokument [2.0 MB]

Italien steckt in einem grundlegenden Reformprozess

 

Vortrag „Italien – Deutschland“ der italienischen Abgeordneten Laura Garavini auf Einladung unserer DIG

 

Nach 20 Jahren politischer Erstarrung unter Berlusconi hat sich die gegenwärtige italienische Regierung von Matteo Renzi ein ehrgeiziges Reformprogramm vorgenommen. Davon berichtete die Abgeordnete Laura Garavini bei unserer Veranstaltung „Italien – Deutschland“ in der Black Box Düsseldorf. Onorevole Garavini ist von den Auslandsitalienern in Europa ins römische Parlament gewählt worden und gehört dem Partito Democratico des italienischen Regierungschefs an.

Neben den aktuellen Problemen, wie das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer und dem Bürgerkrieg in Libyen, sprach Laura Garavini in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Black Box hauptsächlich von den politischen Entwicklungen in Italien. Das Land scheint generalüberholt zu werden. Reformen in fast allen wichtigen Bereichen, wie Arbeitsmarkt, öffentliche Verwaltung, Kulturgüter, Anti-Korruptionsgesetze, wurden bereits beschlossen und umgesetzt. Die Verfassungs- und Wahlrechtsreform werden gegenwärtig im Parlament behandelt, wobei es noch große Widerstände zu überwinden gilt. In weiteren Bereichen, wie Schule, öffentliches Fernsehen, erneuerbare Energien und Umwelt wird es noch Reformen geben. Oft dient als Vorbild Deutschland. In ihrem Vortrag war Frau Garavini sehr stolz auf diese Fortschritte, betonte aber gleichzeitig, dass der Weg, den Italien beschreiten muss, noch ein sehr langer sein wird. Die fast einstündige Diskussion nach den Erläuterungen von Laura Garavini zeigte das große Interesse des Publikums an der politischen Entwicklung unseres südlichen Nachbarn.

Onorevole Garavini, die zwischen Rom und Hamburg pendelt, wo ihr Familie lebt, hat in Deutschland den Verein „Mafia? Nein Danke!“ gegründet, der sich erfolgreich gegen die Schutzgeldzahlung hierzulande einsetzt. Dass die Mafia nicht nur ein italienische Problem ist, führte der im Anschluss an den Vortrag gezeigte Film „Una vita tranquilla“ („Ein ruhiges Leben“) vor Augen, der das Thema italienische Mafia in Deutschland aufgriff. Das Werk von Claudio Cupellini mit Toni Servillo (bekannt aus „La grande Bellezza“) und Juliane Köhler hat unsere DIG in Zusammenarbeit mit dem italienischen Filmclub Düsseldorf und der Black Box gezeigt.

Bericht von Patrizia Messana
Foto: Privat

 

Die Mitarbeit aller ist hier gefragt

 

Jahreshauptversammlung der DIG Düsseldorf am 21.04.2015

 

„Unsere DIG hat sich mit neuem Leben erfüllt und bietet ein umfangreiches, interessantes Programm.“ Dieses Resümee zog Robert Himmrich in seinem Rechenschaftsbericht knapp ein Jahr nach seiner Wahl zum Präsidenten der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V. Düsseldorf – Dante Alighieri. Im Clubraum „Die Brücke“ hatten sich am 21. April 2015 der Vorstand und Mitglieder versammelt, um gemeinsam die Arbeit der vergangenen rund zehn Monate  Revue passieren zu lassen.

In seiner Ansprache bedankte sich Robert Himmrich für die Wahl zum Präsidenten der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e.V. Düsseldorf – Dante Alighieri. Sein Dank galt auch den weiteren Vorstandsmitgliedern, nämlich Vizepräsidentin Edith Czaja, Schatzmeisterin Anita Mroß und Helene Grecu, Bereich Sprachen. Der gesamte Vorstand wurde nach den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder ohne Gegenstimmen mit fünf Enthaltungen entlastet.

Im Rückblick auf die Projekte und Veranstaltungen, die seit Mitte 2014 realisiert wurden, war man sich schnell einig, dass sich im Programm der DIG viel verändert hat. Es gibt zahlreiche Neuerungen, wobei das Altbewährte immer noch besteht. Viele Kooperationen und neue Partner sorgen für eine größere Vielfalt. Dies führte erfreulicherweise auch zu einem Stopp des Mitgliederrückgangs und brachte sogar 18 neue Mitgliedschaften. In Zukunft sollen natürlich weitere Mitglieder der DIG beitreten. Besonders jüngere Leute stehen im Fokus. Seitens der Mitglieder kamen hierzu bereits einige Vorschläge und weitere Ideen und Anregungen sind immer gern gesehen. Die Mitarbeit aller ist hier gefragt. Um es mit den Worten unseres Präsidenten zu sagen: „Begeistern Sie die Menschen für unsere DIG. Laden Sie zum Mitmachen ein, dann haben wir gemeinsam die Kraft, der DIG eine Zukunft zu geben.“

 

Bericht und Foto von Patrizia Messana

 

Der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Strumenti per imparare l’italiano - Wie und womit man am besten Italienisch lernt

 

Zur italienischen Gesprächsrunde am 8.4.2015

 

Eine Fremdsprache zu erlernen, ist nicht immer so einfach. Oftmals fehlt die Zeit oder die nötige Motivation.
In der letzten Gesprächsrunde im Stern-Verlag verriet Valentina Verrocchio ihre Tipps und Tricks und teilte mit uns ihre Erfahrungen zum Erlernen der italienischen Sprache.
Der erste Faktor ist die Flexibilität. Natürlich sind Grammatik und Vokabeln wichtig, man sollte aber bedenken, dass sich die Italiener im Alltag auch nicht an jede Grammatikregel halten. Also keine Panik, wenn die ein oder andere Struktur noch nicht so recht sitzen mag.
Der nächste Punkt ist eine angemessene Lernzeit. Mit kleinen, aber regelmäßigen Lernphasen kommt man langsam, aber sicher an sein Ziel. Die richtige Organisation ist also sehr wichtig.
Entscheidend ist auch, dass man sich der italienischen Sprache öffnet, sie als eigenständig sieht und nicht einfach deutsche Sätze ins Italienische übersetzt, denn oft geht diese Taktik nicht auf.
Das Lernen sollte außerdem in 2 Phasen erfolgen: in der 1. lernt man die Theorie mithilfe von Büchern. Hier gilt Qualität und nicht Quantität. Man sollte sich ein Lehrbuch, ein Wörterbuch und vielleicht eine italienische Zeitung oder Online- Seite aussuchen, mit denen man arbeitet. Damit hat man mehr als genug Material. In der 2. Phase geht man dann zur Praxis über, wendet das Erlernte an und kommuniziert mit anderen Personen. Idealerweise spricht man natürlich mit Italienern.
Wichtig ist aber, dass man geduldig mit sich ist und auf seine Lernfähigkeiten vertraut.
Wie sagt man so schön: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“

 

Bericht und Foto von Patrizia Messana

Lo Stile Siciliano


Zum DIA-Vortrag vom 25.03.2015 mit Dr. Alessandro Pinto


Dass Sizilien ein von seinen Eroberern geprägtes Land ist, ist den meisten bekannt. Jeder von ihnen hat ein Stück seiner Kultur hinterlassen. Und wo könnte man diese kulturelle Vielfallt besser bewundern als in der Hauptstadt Palermo und in ihrer Umgebung?
In seinem durch wunderschöne Dias untermalten Vortrag „Lo Stile Siciliano – Die Mosaiken der normannischen Kirchen in Sizilien. Entstehung, Erfolg und Verbreitung einer Vollkommenheit“ beschreibt Dr. Alessandro Pinto die Schönheit und Faszination von vier wichtigen Bauwerken: Die Kirche Santa Maria dell’Ammiraglio und die Cappella Palatina in Palermo sowie die Dome von Cefalù und Monreale.
Ihre besondere Bauweise, die auch als „Sizilianischer Stil“ bezeichnet wird, ist eine Mischung aus den Einflüssen der arabischen, griechischen, normannischen und sizilianischen Kulturen und lässt uns einen Einblick in die Vergangenheit gewähren.
Dr. Pinto veranschaulichte anhand historischer Ereignisse die Weiterentwicklung dieses Stils in den unterschiedlichen Kirchen. Dabei standen im Mittelpunkt des Vortrags eindeutig die zahlreichen Mosaikgemälde, die jede dieser Kirchen so einzigartig macht. Jedes Steinchen trägt dazu bei, die Geschichte bis in unsere heutige Zeit zu erzählen.
Beim Betrachten der byzantinisch, muslimisch und lateinisch gestalteten Gotteshäuser wird klar, dass sich der Gedanke der Vereinigung nicht nur auf die Architektur beschränkt, sondern dass wir es darüber hinaus auch mit einer Vereinigung der Kulturen und der Menschen der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften zu tun haben.


Bericht und Foto von Patrizia Messana 

Deutsch - Italienische Begegnungen Teil III:

Von der frühen Neuzeit bis heute

 

Zum Vortrag vom 12.03.2015 „Deutschland – Italien: eine Geschichte von Begegnungen, Unterschieden und Konflikten“
 

Im dritten und letzten Teil der Vortragsreihe mit dem Titel „Der Weg zu den Gemeinsamkeiten der Gegenwart“ behandelte Adriano Mattioli in „Die Brücke“ die Zeitspanne vom 17. Jahrhundert bis heute und rundete so seine beiden vorherigen Vorträge ab.
Neben Anna Maria de Medici und Goethes Italienreise waren auch der Deutsche Krieg von 1866 und der erste und zweite Weltkrieg Thema. Allen gemeinsam sind ihre deutsch-italienischen Begegnungen.
Das letzte Kapitel griff die aktuellen Entwicklungen auf. Eingeleitet mit der Geschichte der italienischen Gastarbeiter, die ab den 1950er Jahren nach Deutschland kamen, wurde auch viel Wissenswertes über die in Deutschland gebliebenen Italiener berichtet. Die Statistiken zeigen beispielsweise, dass sich in den letzten Jahren wieder eine vermehrte Zuwanderung von Italienern nach Deutschland verzeichnen lässt. Sehr positiv ist, dass sie sich hier gut integrieren, denn nur wenige sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Interessant ist aber, dass die Mehrheit der Italiener, die in Deutschland leben, selten dazu bereit ist, die deutsche oder eine doppelte Staatsbürgerschaft anzunehmen, wohingegen sich Italiener in anderen Ländern eher dazu entschließen dies zu tun. Diese starke Verbundenheit zum Heimatland, die die Italiener hierzulande haben, ist sogar bei der in Deutschland geborenen Generation zu erkennen. Und das, obwohl die Statistiken zeigen, dass immer weniger dieser jungen Deutsch-Italiener die italienische Sprache gut beherrschen.
Doch wer kann ihnen die Liebe zu ihrem Land verdenken? Nicht die Deutschen! Sie teilen gerne ihre große Liebe zu bella Italia.   
 

Bericht und Foto von Patrizia Messana

Basta Pasta! – Schluss mit Nudeln!


Über die veränderten Essgewohnheiten der Italiener und warum der Espresso nicht mehr in kleinen Tassen getrunken wird.


Am Mittwochabend trafen wir uns zu unserer monatlichen italienischen Gesprächsrunde, geleitet von Valentina Verrocchio, in Kooperation mit dem Stern-Verlag. Das Gesprächsthema diesmal: Basta Pasta! Nuove abitudini alimentari in Italia.
Dabei stellte sich heraus, dass die Pasta eine Krise durchlebt. Die gute alte Hartweizennudel hat scheinbar ausgedient und wird durch eine vermeintlich gesündere Alternative ersetzt. Dass das Urgetreide KAMUT, das aus Montana (USA) stammt, allerdings nichts anderes, als eine andere Hartweizensorte ist, wissen die meisten Italiener nicht.
Auch der Fleischkonsum nimmt ab und wird durch Hülsenfrüchte ersetzt. Favoriten sind hier Linsen und Kichererbsen. So ist eine Kichererbsenfrikadelle eine beliebte Alternative zur normalen Polpetta. Selbst das traditionelle Olivenöl muss sich mit einem immer größer werdenden Konkurrenten abfinden. Öl aus Reiskleie gewinnt zunehmend an Beliebtheit und ist in jedem italienischen Supermarkt zu finden.
Veränderungen machen sich auch in den Bars bemerkbar. In puncto caffè gibt es zwei Neuerungen: Bestellt man an der Bar einen Espresso, so wird dieser auf Wunsch nicht mehr nur in einer kleinen Tasse serviert, sondern auch gerne in einem kleinen Glas und heißt dann vetrino. Möchten die Italiener auf Koffein verzichten, was dem neuen Trend entspricht, so bestellen sie statt eines Espressos einen caffè d’orzo.
Es gibt aber auch Lebensmittel, bei denen eine Veränderung abgelehnt wird. Eine Pizza ohne Mozzarella kann man sich in Italien nicht vorstellen, weshalb dieser und auch die anderen Milchprodukte bleiben müssen. Ähnlich sieht es bei den Eiern aus, die ebenfalls weiterhin auf dem italienischen Speiseplan stehen. Also tendiert Italien eher zu einer vegetarischen Ernährung, aber eben nicht, wie in Deutschland, zu einer veganen Lebensweise.
Man kann abschließend feststellen, dass die Essgewohnheiten in Italien einen Wandel durchleben. Mal sehen, wohin diese Veränderungen in den nächsten Jahren führen.

        

Bericht und Foto von Patrizia Messana

Präsident der DIG Robert Himmrich mit dem Bürgermeister Palermos Leoluca Orlando

DIE GROSSE 2015


Zur Ausstellungseröffnung am 7. März 2015


DIE GRÖSSTE, DIE GROSSARTIGSTE – mit diesen Superlativen überboten sich die Redner am Samstagabend, als im Robert-Schumann-Saal „DIE GROSSE Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2015“ eröffnet wurde. Die sehnsüchtig erwartete Veranstaltung wurde so zahlreich besucht, dass für die einstündige Eröffnung der normale Saal allein gar nicht ausreichte. Begrüßt wurden die Gäste von Michael Kortländer vom Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen. Neben dem Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast, Beat Wismer, der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes NRW, Ute Schäfer, und Dr. Renate Goldmann vom Leopold-Hoesch-Museum gehörte dieses Mal auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel zu den Festrednern. Vor dem Hintergrund der geplanten Städtepartnerschaft mit Palermo war der Oberbürgermeister der sizilianischen Regionalhauptstadt, Leoluca Orlando, als Ehrengast  geladen.

In diesem Jahr bekamen von rund 800 Bewerbern ca. 130 Künstlerinnen und Künstler eine Zusage. Sie präsentieren ihre Werke vom 8. bis zum 29. März im Museum Kunstpalast. Eine sagenhafte Vielfalt in den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik, Objekte, Installation, Foto und Video lässt das Herz jedes Kunstliebhabers höherschlagen. Bereits kurz nach Ausstellungseröffnung waren einige Werke verkauft. Die beiden glücklichen Künstler, die an diesem Abend einen Preis verliehen bekamen, waren Felix Droese, der den Kunstpreis der Künstler erhielt, und der Performance-Künstler David Pollmann, den man mit dem Förderpreis auszeichnete.
Absolut sehenswert und ein Muss für jeden Düsseldorfer und Kunstinteressenten.

Großes Interesse findet auch das vom NRW-Landtag angekaufte Bild "Das Haushaltsloch" vom diesjährigen Preisträger Felix Droese.

 

Bericht und Fotos (3) von Patrizia Messana; 2 Fotos Czaja

Alessandro Stella interpretiert Giacinto Scelsi

 

In Zusammenarbeit mit der Fondazione Isabella Scelsi, Rom spielte am Freitag, den 06.03.2015 Alessandro Stella im Italienischen Kulturinstitut Köln Werke von Giacinto Scelsi. 

Vor dem Konzert erfolgte eine Einführung durch den Musikologen Dr. Leopoldo Siano.

Giacinto Scelsi (1905-1988) ist einer der italienischen Komponisten, die die Musik unserer Zeit maßgeblich beeinflusst haben. Seine klanglichen Utopien und Visionen sind für uns noch heute von erstaunlicher Aktualität. Auch wenn Scelsi eher für seine künstlerisch reiferen Werke bekannt ist – die Suiten und Klaviersonaten, die Vier Stücke über eine einzige Note, Aiôn, die letzten Quartette für Streichinstrumente, der Zyklus der Canti del Capricorno, alle aus den 50er und 60er Jahren – ist es interessant zu sehen, das sein erstes veröffentlichtes Werk, Chemin du coeur für Violine und Klavier, auf 1929 zurückgeht. Aus dem darauffolgenden Jahrzehnt hat uns Scelsi eine Reihe noch wenig bekannter Kompositionen hinterlassen, die aufgrund ihrer Vielzahl und Verschiedenartigkeit verblüffen. 

Alessandro Stella war einer der ersten Pianisten, die die Aufmerksamkeit auf die erste Schaffensperiode von Giacinto Scelsi lenkten. Er arbeitet eng mit der Fondazione Scelsi zusammen und sein Repertoire, dem er sich widmet, verdient es, nicht länger im Schatten zu bleiben, denn es erlaubt uns endlich, Giacinto Scelsi in das musikalische Panorama der 30er und 40er Jahre einzufügen. 

Außer der Klaviermusik aus den 30er Jahren umfasst das Programm auch eines der bedeutendsten Werke aus Giacinto Scelsi reiferer Phase, die Quattro illustrazioni sulle metamorfosi di Vishnu von 1953, und das bewegende Un adieu, ein Stück, über das Scelsi selber verfügte, es erst postum erscheinen zu lassen. Im Programm ist auch eine Toccata von 1934, ein unveröffentlichtes Werk, das vor kurzem im Archiv der Fondazione Isabella Scelsi wiedergefunden wurde.

 

Dia-Vortrag auf italienisch mit Dr. Antonio Montefusco 

Conferenza con Diapositive di Dr. Antonio Montefusco

 

Dante als Briefschreiber oder die Irrungen und Wirrungen der Politik

Dante scrittore di lettere – le prove e i tormenti della politica.

Friedensorgel von Sant’Anna di Stazzema in der DIG-Gesprächsrunde

 

Die Königin der Instrumente zieht seit 2007 als Friedensorgel von Sant’Anna di Stazzema Menschen in die Toskana. In dem kleinen Ort hoch in den Apuanischen Alpen hat die SS am 12. August 1944 innerhalb von drei Stunden über 500 Einwohner massakriert. Auch die Orgel in der kleinen Dorfkirche wurde dabei zerstört. Auf ihrem Nachfolgeinstrument spielen heute – als Zeichen der Versöhnung  - jeden Sommer Organisten aus verschiedenen Ländern. Dies wurde ermöglicht durch die Initiative der Essener Musiker Maren und Horst Westermann, die seit 2002 mit Hilfe von Benefizkonzerten in Deutschland und Italien Spenden für den Neubau der Orgel gesammelt hatten. Die Initiative stand unter der Schirmherrschaft der Staatspräsidenten Deutschlands und Italiens.

 

Maren Westermann war nun Gast in unserer Italienischen Gesprächsrunde im Sternverlag und hat zusammen mit Valentina Verrocchio das von ihr herausgegeben Buch „Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema – Mit den Erinnerungen von Enio Mancini“ vorgestellt. Enio Mancini, der als sechsjähriges Kind mit Hilfe eines deutschen Soldaten das Morden überlebt hat, schreibt am Ende seiner Erinnerungen: La guerra non puòessere mai umanitaria, ma semmai il suo contrario. Mai più odio, distruzione e morte! Mai più guerra! L`unico antidoto è la pace! Da molti mi sento dire che questo è utopia. Io voglio crederci!

Aus Anlass unserer Gesprächsrunden, die eine sehr intensive Stunde in deutsch-italienischer Geschichte war, hat uns der Bürgermeister von Sant’Anna di Stazzema ein Grußwort geschickt:

saluto del Sindaco di Stazzema.pdf
PDF-Dokument [99.3 KB]

Hier gibt es weitere Informationen:

Auf der Nachrichtenseite unseres Dachverbandes VDIG finden Sie zwei wichtige Nachrichten, die von unserer DIG mit auf den Weg gebracht wurden:



Brief an Matteo Renzi: VDIG beunruhigt über Schließung italienischer Einrichtungen

Stellungnahme der VDIG zur drohenden Schließung der Romanistik an der Universität des Saarlandes

Stadtspaziergang unter dem Motto "Blaustrumpf, Kobaltblau und Blues"

 

Vorweihnachtlich frisch waren die Temperaturen bei unserer Stadtführung am 1. Advent in der Düsseldorfer Altstadt. Unter dem Motto "Blaustrumpf, Kobaltblau und Blues" zeigte unser Mitglied Ute Pannes den Teilnehmern des Spaziergangs vom Rathaus vorbei am Hetjens-Museum, der Black Box zur Tonhalle die blaue Geschichte Düsseldorfs. Dabei war u.a. zu erfahren, dass van Gogh den rechten Farbton für seine südfranzösischen Himmel erst mittels des berühmten Düsseldorfer Blaus hat treffen können.

Italienischen Gesprächsrunde im Sternverlag


Die Premiere unserer italienischen Gesprächsrunde vor einem Monat war ein schöner Erfolg.  Zahlreiche Mitglieder und Gäste sind erschienen und am 08.10.2014 beim zweiten Treffen im Sternverlag Düsseldorf an der Friedrichstr. 24-26 kamen noch mehr interessierte Teilnehmer. Das Thema, das unsere Dozentin Valentina Verrocchio ausgesucht hat, lautete: Dieci consigli per parlare e imparare meglio l'italiano. 

 

An jedem zweiten Mittwoch im Monat können Sie Ihre Kenntnisse reaktivieren und verbessern, indem wir die Möglichkeit bieten in lockerer Atmosphäre, über Themen der italienischen Kultur beziehungsweise des Alltagslebens zu plaudern. Lassen Sie sich neue Literatur empfehlen oder empfehlen Sie Ihre gerade gelesenen Lieblingsbücher anderen Italien-Liebhabern weiter. 

 

DIG besuchte Ausstellung "14 AD - Römische Herrschaft am Rhein"

 

Mitglieder unserer DIG haben sich am 12. Oktober aufgemacht, um Kaiser Augustus in Köln zu besuchen - im Römisch-Germanischen Museum. Die dortige Ausstellung widmete sich den politischen und militärischen Ereignissen im frühkaiserzeitlichen Köln bzw. seiner Region und der römischen Herrschaft am Rhein, vertreten durch Augustus, Tiberius und Germanicus rund um das Jahr 14 AD. Sie präsentiert ziviles und militärisches Leben in Köln, aber auch benachbarter Siedlungen und Militärlager der Region. 

 

Einen interessanten Bericht über die Ausstellung finden Sie hier.

Nach dem Ausflug in die römische Gechichte am Rhein erholten sich die Teilnehmer des interessanten Ausflugs ins Römisch-Germanische Museum Köln bei einem Cappuccino in einem italienischen Caffè, eine Einladung unserer DIG.

Eröffnung der deutsch-italienischen Kulturbörse in der der Präfektur von Trapani.

Erfolgreiche XIII. Deutsch-Italienische Kulturbörse in Trapani: „Sizilien + Deutschland – Fatevi stupire!“


Vom 12. bis 15. September 2014 fand die XIII. Deutsch-Italienische Kulturbörse in Trapani statt, die auch gleichzeitig ihr 25jähriges Bestehen feierte. Frau Prof. Marion Weerning, Präsidentin des ICIT Trapani, lud alle Freunde und Mitglieder der deutsch-italienischen Gesellschaften in Deutschland und der Gesellschaften in Italien zu einem Gedanken- und Kulturaustausch in die malerische sizilianische Stadt ein.

 

Hier der Bericht auf der Homepage der VDIG.

 

Der „Premio Culturale“, der in diesem Jahr dem Journalisten und ehemaligen Redakteur von WDR Funkhaus Europa/Radio Colonia, Renzo Brizzi, verliehen wurde.

Auf dem historischen Fischmarkt von Trapani präsentierten sich die einzelnen Kulturgesellschaften mit Ständen. Ein gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und Informationen auszutauschen.

Gabriele Kreuter-Lenz, Leiterin am Goethe-Institut Rom (Mitte),während der Kulturbörse auf dem alten Fischmarkt in Trapani im Gespräch mit Chiara de Manzini Himmrich und Robert Himmrich, Präsident der DIG Düsseldorf. Gemeinsam wurden Pläne für die geplante Romreise unserer Gesellschaft im kommenden Mai geschmiedet.

Abendfüllendes Orgelkonzert in San Pietro, wo die Kulturbörse in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche mit einem grandiosen Konzert auf der berühmten Orgel von Francesco La Grassa ihren feierlichen Abschluss fand. Unter Mitwirkung von sechs Organisten aus Italien und Deutschland, darunter Wolfgang Abendroth von der Johanneskirche in Düsseldorf, weiteren Musikern und einer Sopranistin aus Trapani wurde ein Programm mit Werken von Mahler, Mozart, Schubert, Verdi und Bach geboten.

Rita Marcon, Präsidentin der VDIG, lädt zusammen mit Marion Weerning, Veranstalterin der Kulturbörse in Trapani, in Anwesenheit von Dörrte Klahn-Noll, DIG Lübeck,  zur Kulturbörse 2016 in die  Hansestadt Lübeck ein.

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© Himmrich Robert